"Die Hölle von innen. In den Fängen von Boko Haram"

von Andrea C. Hoffmann, ISBN 978 3 243 26139 5    € 14,90

ist auch auf English erschienen:

"A Gift from Darkness"  ISBN 13: 978 0349142586

 

Neuester Fernsehbeitrag (SWR Landesschau 11.8.2016)

http://www.swr.de/landesschau-rp/couchgespraech/pfarrerin-renate-ellmenreich-zeichen-fuer-den-frieden-setzen/-/id=5661010/did=17948396/pv=embedded/xrp7xs/index.html

Neue Nachrichten:

Es geht voran.

Nachdem es uns gelungen ist, ein Stück Land in der Nähe der Hauptstadt Abuja zu erwerben, um dort traumatisierte Witwen aus Maiduguri anzusiedeln, steht nun die große Aufgabe an, auf diesem Acker zu bauen.

Das Grundwasser liegt sehr tief, wir müssen 200 m tief bohren für einen Brunnen. Aber es ist machbar. Nachdem das Feld begradigt worden ist, werden nun Bewohner von Gurku, die ja auch alle Flüchtlinge sind, die Lehmbausteine formen. Wenn diese getrocknet sind, werden damit die ersten Häuser errichtet.

Für diese Häuser suchen wir Sponsoren/ Paten, die die Mittel für je ein Haus aufbringen. Das sind

2000 (zweitausend) Euro pro Haus. Das Haus hat vier Räume und bietet Platz für zwei Witwen mit je fünf Kindern. Es ist aus Lehmbausteinen errichtet, verputzt, hat einen gegossenen Fußboden, ein Wellblechdach, Fenster, Türen und eine Veranda. Dem Haus angebaut ist eine Toilette, vor dem Haus eine Küche.

Wenn es gewünscht ist, können die Sponsoren für „ihr“ Haus einen Namen vergeben und Kontakt zu den Bewohnern halten.

Da nicht alle Witwen fünf Kinder haben, werden einige auch Waisenkinder aufnehmen. Für diese suchen wir auch noch Paten, die etwa das Schulgeld für die Waisen übernehmen.

 

Des weiteren ist geplant, als ökonomische Grundlage für die Frauen eine Fischzuchtanlage zu bauen. Aber das hängt von dem verfügbaren Wasser ab.

Es wird zusätzlich geprüft, ob es möglich sein wird, dort eine Biogasanlage zu bauen, als Energieträger für Beleuchtung und Kochen. Das würde enorm viel Feuerholz sparen.

Dazu suchen wir noch kompetente Experten.

Auch ein Gästehaus soll auf dem Gelände entstehen (evtl. als PET-Flaschenbau) und von den Frauen betrieben werden.

Zukunftsvision ist, dass der eine oder die andere von uns dort auch zu Besuch sein und das ganze Projekt persönlich kennen lernen kann.

Wer den Film „Sie mussten die Hölle sehen – auf der Flucht vor Boko Haram“ als DVD haben und einsetzen möchte, kann diese direkt beim Sender RTL oder bei EIKON Nord bestellen.

 

Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass sich unsere Website geändert hat und jetzt

www.widowscare.com

heißt (nicht mehr .de am Ende).

 

Die Kontonummer ist aber dieselbe geblieben:

IBAN DE43 5206 0410 0104 9488 66,  BIC GENODEF1EK1

 

 

  

                           Biogasanlage                                                                            PET-Flaschenhaus

Aktueller Stand im Juli 2016

Es gibt gute Nachrichten aus Nigeria: Das Gästehaus ist fertig gebaut, die Fische in den Teichen gedeihen und die anderen Tätigkeiten sind auch recht recht erfolgreich. Besonders Nähen und Stricken kommt gut an.

Alle Kinder sind inzwischen eingeschult, aber auf verschiedene Schulen in der Umgebung verteilt. Der Neubau einer eigenen Schule im IDP-Camp Gurku verzögert sich noch, weil es rechtliche Unklarheitenum den Landbesitz gibt. Aber alle hoffen, dass die Schule noch in diesem Jahr gebaut werden kann. Dann würde es Sinn machen, daneben gleich eine Biogasanlage zu bauen, in der die Schultoiletten mitverwerttet werden könnten.

aber leider haben wir bisher noch keinen Ingenieur gefunden, der Erfahrungen mit Biogasanlagen im ländlichen Afriuka hat und bereit wäre, uns bei dieser Aufgabe zu unterstützen.

So ein Mensch wird dringend gesucht.

Eine weitere Aufgabe ist natürlich auch, das gesamt Camp mit Strom zu versorgen. Dort leben inzwischen etwa 1000 Menschen, nachdem unsere 16 Witwen mit ihren 72 Kindern aus Maiduguri dazu gekommen sind. Ihr Camp-Viertel ist besonders schön geworden, zu jedem Haus mit zwei Zimmern gehört eine Küche und ein Bad von lokalem Standard.

Sinnvoll wäre natürlich eine Solaranlage. Auch dafür suchen wir noch Spender und Experten.

               Gästehaus                                                       Witwenviertei im IDP-Camp  (Vertriebenendorf) Gurku, bei Abuja